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Blumentöpfe und Kreuze, Fritten und Brillanten - in seinen großformatigen Gemälden unterschied Dieter Krieg (1937-2005) nie zwischen den bedeutenden Dingen des Lebens und den alltäglichen. In überdimensionaler Vergrößerung ringt Krieg auch dem Banalen malerisch das Pathos eines Lebensgefühls ab, das Raum lässt für Tragik und Komik, für leiblichen Genuss und ästhetische Schärfe - eben für Fritten und Brillanten. Der gebürtige Lindauer gehörte seit den 60er Jahren zu den markantesten Vertretern der so genannten Neuen Figuration. 1978 bespielte er mit Ulrich Rückriem den Deutschen Pavillon der Biennale Venedig. Das Kunstmuseum Stuttgart widmet dem kürzlich verstorbenen Maler und Professor an der Düsseldorfer Akademie die erste Retrospektive seines Gesamtwerkes.
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Ob Hula-Hoop oder Karaoke im Museum, Teleshopping auf der Kunstmesse oder Kochshow im Kunstverein – Christian Jankowski nistet sich als Eulenspiegel in Unterhaltungsindustrie und Kunstbetrieb ein und nutzt die Formate der Massenmedien, um die Rolle von Kunst, Politik, Entertainment, Wirtschaft und globalen Vermarktungsstrategien zu hinterfragen. Dies geschieht nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit hintergründigem Humor und der Lust an Maskerade und spielerischem Rollentausch. Video, Film, Fotografie und Installationen sind die adäquaten Medien für seine künstlerische Strategie. Christian Jankowski (geboren 1968) lebt und arbeitet in New York, Berlin und Stuttgart, wo er als Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste lehrt. Trotz internationaler Beachtung und Ausstellungen von New York bis Neuseeland präsentiert das Kunstmuseum seine erste umfassende Schau in Deutschland von frühesten Arbeiten wie »Die Jagd« (1992) bis zur Premiere von »Dienstbesprechung«, seinem neuesten, eigens für Stuttgart geschaffenen Werk.
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