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Klassische Moderne II: Dix - Winter - Baumeister Mit rund 250 Werken besitzt das Kunstmuseum Stuttgart weltweit die bedeutendste museale Sammlung zu Otto Dix. Im Zentrum der zahlreichen Figurenbilder und Landschaften stehen das Triptychon »Großstadt« (1927/28) und »Die Tänzerin Anita Berber« (1925). Wichtige Dauerleihgaben der Otto Dix Stiftung, Vaduz – darunter das Porträt »Nelly mit Spielzeug« (1925) – ergänzen den Bestand. Ebenso untrennbar mit dem Profil der Dix-Sammlung verbunden ist das Jahrzehnte währende Engagement der Landesbank Baden-Württemberg, die sowohl als Sponsor als auch über ihre Ankaufsbeteiligungen, Schenkungen und Leihgaben wesentliche Akzente gesetzt hat. Dem figurativen Maler Otto Dix gegenüber und an der Seite Willi Baumeisters im Engagement für eine abstrakte deutsche Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg steht in der Sammlung Fritz Winter. Über die Konrad Knöpfel-Stiftung Fritz Winter gelangten 1993 über 500 Werke ins Kunstmuseum Stuttgart. Der Komplex umspannt das gesamte Oeuvre und reicht von den frühen Zeichnungen des Bauhaus-Schülers bis zum Spätwerk der 1970er Jahre. Das Archiv Baumeister, der umfangreiche Nachlass mit Kunstwerken und Dokumenten, bildet ebenfalls einen Schwerpunkt der Sammlung und wird in eigenen Räumlichkeiten der Forschung zugänglich gemacht.
Otto Dix, Der Salon I, 1921, Öl auf Leinwand, © VG Bild-Kunst, Bonn 2007
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