Mit Jörg Obergfell startete das Kunstmuseum Stuttgart die Ausstellungsreihe »Frischzelle«: Dreimal im Jahr wird derselbe abwechslungsreiche Raum zum Experimentierfeld und zur Heraus-forderung für junge Künstler. Der 1976 in St. Georgen im Schwarzwald geborene Jörg Obergfell ließ den Raum mit einem einsamen Riesensala-mander zur Unterwasserlandschaft, mit einem schwarzen Stern zum Himmelsgewölbe werden. Seine aus Lindenholz geschnitzten, teils bemalten Skulpturen leiten sich aus unterschiedlichen Quellen ab: Alltagsgegenstände, Aspekte der Subkultur und Formen und Motive der Kunstge-schichte werden vermischt und über das Format bewusst gleichgestellt: Warum sollte ein Pflanzenblatt auch kleiner sein als ein Hochhaus?
Möglich wurde das Projekt durch die Förderung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG.
Katalog: Frischzelle_01:
Jörg Obergfell
Hg. Kunstmuseum Stuttgart, Text: Karin Schick
Deutsch/Englisch, 2005
24 S., 35 farb. Abb.
21 x 15 cm
5 €