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Neue Formen. Fritz Winter: Arbeiten auf Papier 1925-1975

4.2.-7.5.2006

Fritz Winter (1905-1976) zählt zu den heraus-ragenden Persönlichkeiten der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach Lehrjahren am Bauhaus in Dessau bei Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und Paul Klee entschied sich Winter um 1930 für eine abstrakte Malerei. In den folgenden Jahrzehnten entstand ein facettenreiches Oeuvre, das in spannungsvollen Bildformen immer wieder auf natürliche Strukturen verweist: Pflanzenwachstum und Gesteinsformationen, Mikroorganismen und Sternbilder. Winters Themenvielfalt, technische Experimentierfreude und serielle Bildfindung werden besonders anschaulich in seinen Arbeiten auf Papier. Rund 250 Werke, darunter zahlreiche selten gezeigte Blätter, waren in der Stuttgarter Retrospektive zu sehen: Collagen, Gouachen, Monotypien und Ölmalereien, Bleistift-, Pinsel-, Kreide- und Filzstiftzeichnungen. Neu zu entdecken war ein beeindruckendes Lebenswerk - überraschend vielgestaltig und aktuell. Ausgangspunkt für die Ausstellung war der reiche Sammlungsbestand der Konrad Knöpfel-Stiftung Fritz Winter, die sich seit 1994 im Kunstmuseum Stuttgart befindet. Das Fritz-Winter Haus in Ahlen, die Fritz-Winter-Stiftung in München sowie zahlreiche Museen und Privatsammler unterstützten das Projekt durch bedeutende Leihgaben.



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Katalog:

Neue Formen
Fritz Winter. Arbeiten auf Papier 1925-1975

 

Die Monografie stellt mit 30 Werkgruppen aus fünf Jahrzehnten das beeindruckende Lebenswerk Fritz Winters vor - überraschend vielgestaltig und aktuell.

 

Hrsg. Kunstmuseum Stuttgart, Vorwort von Marion Ackermann, Konrad Knöpfel im Gespräch mit Karsten Müller, Karin Schick, Text von Karsten Müller
Deutsch/Englisch
2006. 196 Seiten, 283 Abb., davon 269 farbig
23,00 x 30,00 cm
Broschur
35 €/58 CHF
ISBN 3-7757-1722-6

Bild: Fritz_Winter_Neue_Formen_Katalog_7ed297.jpg
Katalog Neue Formen