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Dieter Krieg. Fritten und Brillanten

26.4.-17.8.2008

Blumentöpfe und Kreuze, Fritten und Brillanten - in seinen großformatigen Gemälden unterschied Dieter Krieg (1937-2005) nie zwischen den bedeutenden Dingen des Lebens und den alltäglichen. In überdimensionaler Vergrößerung ringt Krieg auch dem Banalen malerisch das Pathos eines Lebensgefühls ab, das Raum lässt für Tragik und Komik, für leiblichen Genuss und ästhetische Schärfe - eben für Fritten und Brillanten. Der gebürtige Lindauer gehörte seit den 60er Jahren zu den markantesten Vertretern der so genannten Neuen Figuration. 1978 bespielte er mit Ulrich Rückriem den Deutschen Pavillon der Biennale Venedig. Das Kunstmuseum Stuttgart widmete dem kurz zuvor verstorbenen Maler und Professor an der Düsseldorfer Akademie die erste Retrospektive seines Gesamtwerkes.



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Katalog:

Dieter Krieg. Fritten und Brillanten

Hg. Marion Ackermann und Daniel Spanke, Kunstmuseum Stuttgart, Vorwort: Marion Ackermann, Texte: Klaus Gerrit Friese, Simone Schimpf und Daniel Spanke
Kerber Verlag, Deutsch / Englisch, 2008
276 S., 114 farb. und 27 s/w-Abb., 23 × 29, Hardcover, gebunden
39,95 €, Museum: 20 €
ISBN 978-3-86678-158-0

Bild: Dieter_Krieg_Fritten_Brillanten_Katalog_315d7e.jpg
Katalog Fritten und Brillanten