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Frischzelle_16: Björn Braun

3.3.-9.4.2012

»Ich suche nicht, ich finde« - dieses Zitat von Pablo Picasso beschreibt treffend die Arbeitsweise des Künstlers Björn Braun. Der gebürtige Berliner verwendet bereits vorhandenes Material, um es handwerklich aufwändig in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang zu stellen. Auf diese Weise entsteht zum Beispiel aus einer Stuhllehne und einem Stuhlbein eine Landschaft aus handgeschöpftem Papier. Für seine Werke greift Braun, der in Karlsruhe lebt und arbeitet, auch auf die Mithilfe von Feldmäusen, Zebrafinken und Pfauen zurück: so gießt er die Spuren einer Feldmaus mit Gips aus und formt am oberen Ende des Abdrucks mit eigener Hand eine Gipslandschaft nach. In solchen Umwandlungsprozessen entstehen Collagen, Objekte und Räume, in denen Braun von Heimat und Geborgenheit erzählt.


Möglich wurde das Projekt durch die Förderung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.




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Katalog:

Frischzelle_16: Björn Braun


Hrsg. Kunstmuseum Stuttgart
Text: Ilka Voermann
Deutsch/Englisch, 2012
36 Seiten, 23 Abbildungen
21 x 15 cm, 5 €

Bild: FZ_16_cover_web_613952.jpg
Katalog Frischzelle_16: Björn Braun