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Piktogramme - Die Einsamkeit der Zeichen

4. 11.2006-25.2.2007

Ob Ampelmännchen, Richtungspfeil oder durchgestrichene Zigarette - Piktogramme umgeben den modernen Menschen heute überall. Sie sind unverzichtbare Bestandteile internationaler Verständigungscodes und darum von zentraler Bedeutung für das Thema der Zeichenbildung in der Kunst. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiten Künstler an der Entwicklung einer Universalsprache jenseits des gesprochenen oder geschriebenen Wortes. Die Ausstellung »Piktogramme - Die Einsamkeit der Zeichen« mit rund 350 Exponaten aus dem In- und Ausland zeichnete die bislang wenig untersuchte Vorgeschichte des Piktogramms in der Kunst bis in die Gegenwart nach. Am Ende stand die spannende Frage: Was passiert, wenn ein Künstler das nüchterne Zeichen, das auf schnelle, intuitive und eindeutige Lesbarkeit angelegt ist, in den bedeutungsoffenen Raum der Kunst verschiebt? Die Ausstellung wurde durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert.


Parallel zur Ausstellung gastierte das Kunstmuseum erstmals am Flughafen Stuttgart mit großformatigen Piktogramm-Flaggen von Matt Mullican. An diesem einzigartigen Ausstellungsort, der naturgemäß überall weg- und handlungs-weisende Piktogramme einsetzt, wurde die Frage der Stuttgarter Sonderschau umso eindringlicher vor Augen geführt: Was passiert, wenn das auf schnelle und eindeutige Lesbarkeit angelegte Piktogramm in die Kunst überführt wird?



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Katalog:

Piktogramme – Die Einsamkeit der Zeichen

Hrsg. Marion Ackermann, Texte von Marion Ackermann, Georges Didi-Huberman, Hadwig Goez, Pirkko Rathgeber, Cara Schweitzer, Daniela Stöppel, Wolf Tegethoff, Theodora Vischer, Ulrich Wilmes, Tanja Zimmermann.

Deutsch/Englisch
2006. 380 Seiten
21,40 x 25,50 cm
Broschiert
Deutscher Kunstverlag

34,50 €
ISBN-10: 3422066748
ISBN-13: 978-3422066748

AUSVERKAUFT

Bild: Piktogramme_Katalog_d3392c.jpg
Katalog Piktogramme