Background

Kaum ein Stuttgarter Bauprojekt hat in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erregt als das Kunstmuseum. 1999 war der Entwurf des Berliner Architekturbüros Hascher + Jehle als Sieger aus einem internationalen Wettbewerb hervorgegangen. Die gebürtigen Stuttgarter wollten einen »ruhigen, eleganten Baukörper schaffen, der eindeutig in unserer Zeit verankert ist«. Sie entschieden sich für einen architektonischen Solitär, der mit seiner Umgebung ein Ensemble bildet. Der von weitem sichtbare gläserne Würfel umschließt einen steinernen Kubus, der rund ein Fünftel der Ausstellungsflächen birgt. Der weitaus größere Teil der 5.000 m² befindet sich jedoch unterhalb des Kleinen Schlossplatzes. Während in den beiden Untergeschossen vor allem Teile der eigenen Sammlung zu sehen sind, werden im Kubus überwiegend Sonderausstellungen gezeigt.

Baugeschichte

 

1999
3. Internationaler Architekturwettbewerb zur stadtplanerischen Neu- ausrichtung des Kleinen Schlossplatzes

 

12.10.2002
Grundsteinlegung

 

5.3.2005
Eröffnung

 

Das Museum in Zahlen

 

3.500 qm Glasfläche für Fassade und Dach

5.000 qm Ausstellungsfläche

353 km verlegte Stromkabel

3.827 Leuchtstoffröhren für 1.750 qm Lichtdecke

Bild: In_Sook_Kim_ec9091.jpg
Foto: In Sook Kim, Kunstmuseum Stuttgart, 2010