Background

Der 2005 fertig gestellte Neubau des Kunstmuseum Stuttgart im Zentrum der Stadt beherbergt die kommunale Kunstsammlung mit ca. 15.000 Werken der bildenden Kunst vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte sind im Bereich des Schwäbischen Impressionismus, der Klassischen Moderne und Zeitgenössischen Kunst. Auf 5.000 qm Ausstellungsfläche werden neben der Sammlung regelmäßig große Sonderausstellungen und andere Ausstellungsformate präsentiert.

Das Kunstmuseum Stuttgart sucht

für vertiefende Provenienzrecherchen eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Die Provenienzforschung am Kunstmuseum Stuttgart wurde während der vergangenen drei Jahre von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gefördert und soll nun fortgesetzt werden.

Langfristiges Ziel des Museums ist es, systematisch die Provenienzgeschichte seiner ab 1933 erworbenen und bis 1945 entstandenen Kunstwerke zu erforschen, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut zu identifizieren und dazu die rechtmäßigen Eigentümer und ihre Rechtsnachfolger zu ermitteln. Im Sinne der Washington Principles strebt das Kunstmuseum Stuttgart in entsprechenden Fällen gerechte und faire Lösungen zur Restitution an.

Wir erwarten ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Kunstgeschichte, Neueren Geschichte oder Archivwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation, sowie berufliche Erfahrung im Bereich Provenienzforschung. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Teamfähigkeit, Kommunikations- und Kooperationskompetenz und Sensibilität für die politische und historische Bedeutung des Projektes setzen wir voraus.

Die Stelle ist befristet.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte unter Angabe des möglichen Arbeitsbeginns und Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 27. Juni 2017 an

 

Stiftung Kunstmuseum Stuttgart gGmbH

Kleiner Schlossplatz 13

70173 Stuttgart

 

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Frau Kicherer,Telefon 0711/216 196 10, zur Verfügung.

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Besucherinnen in einer Installation von Franz West (Mix und Phänomen, 1998), © Franz West