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Willi Baumeister

 

1889 in Stuttgart geboren, studiert Baumeister bereits während seiner Ausbildung zum Dekorationsmaler an der Königlich Württembergischen Akademie Stuttgart bei Robert Poetzelberger, Gustav Igler und Adolf Hölzel. 1919 entwirft er sein erstes Bühnenbild für das Deutsche Theater Stuttgart - 1953 ist das letzte Bühnenbild aus seiner Hand zu sehen. Von 1928 bis 1933 lehrt er an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Städelschule) in Frankfurt die Fächer Gebrauchsgrafik, Typografie und Stoffdruck, wird aber von den Nationalsozialisten seines Amtes enthoben und als »entarteter Künstler« verfemt. Von 1943 bis 1945 verfasst er seine kunsttheoretische Schrift »Das Unbekannte in der Kunst«, die erst 1947 veröffentlicht werden kann. 1946 wird er als Professor für Freie Malerei an die Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen. Er ist Mitbegründer der Künstlervereinigung »Üecht« und der Gruppe »Zen 49« sowie Mitglied in verschiedenen Zusammenschlüssen wie »Cercle et Carré« oder Ring »neue werbegestalter«. Am 31. August 1955 stirbt Willi Baumeister bei der Arbeit an der Staffelei.


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Bild: Baumeister_Tori_10_e8887c.jpg
Willi Baumeister, Tori mit blauem Punkt, 1937, Archiv Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart, © VG Bild-Kunst, Bonn 2012