KI und eine zukünftige Gemeinschaft Shift
Foto des Werkes Social Sim von Hito Steyerl aus dem Jahr 2020

SHIFT. KI und eine zukünftige Gemeinschaft

Das vom Kunstmuseum Stuttgart und dem Marta Herford entwickelte Ausstellungsprojekt beschäftigt sich mit künstlerischen Perspektiven auf Künstliche Intelligenz (KI). Die Basis von KI bilden Algorithmen, die bereits heute – sichtbar wie unsichtbar – Einfluss auf politische, wirtschaftliche und soziale Abläufe haben. Als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts ist KI längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mit ihr verbinden sich sowohl Bedenken als auch Hoffnungen. Der Begriff »SHIFT« (engl. ›verschieben‹, ›Übergang‹, ›Wechsel‹) unterstreicht die These der Ausstellung, dass diese Digitaltechnologie nachhaltig die Idee einer Gemeinschaft verändert, in der Mensch, Natur und Technik in einem kooperativen Verhältnis stehen.

Gezeigt werden neun internationale künstlerische Positionen. Die Werke machen die komplexen Zusammenhänge von KI begreifbar. Sie basieren auf Untersuchungen zu realer und künstlicher Körperlichkeit, digitaler Überwachung, biologischer Intelligenz und hybriden Lebensformen, gesellschaftlichen Machtverhältnissen, Sprachtechnologie, Unsterblichkeit und NFTs. Dabei stellen die Künstler:innen immer auch die Frage nach einer ethischen Verantwortung im Umgang mit KI.

Im Erkundungsraum in der Ausstellung und im »Studio 11. Raum für Kunstvermittlung« wird die Möglichkeit geboten, sich grundlegend mit KI auseinanderzusetzen. Das umfangreiche Begleitprogramm wurde zusammen mit dem Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaft (SC SimTech) und dem Cyber Valley Stuttgart / Tübingen gestaltet.

Künstler:innen

Louisa Clement, Heather Dewey-Hagborg, Christoph Faulhaber, kennedy+swan, knowbotiq, Christian Kosmas Mayer, Philippe Parreno, Hito Steyerl und Jenna Sutela

DANKE.

  • In Kooperation mit
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  • Gefördert durch die
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    Logo Kulturstiftung des Bundes
  • Gefördert von
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    Logo die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

  • Unterstützt durch
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