Bildrückseiten erzählen Geschichte Das Kunstmuseum Stuttgart und der italienische Faschismus
Das Kunstmuseum Stuttgart und der italienische Faschismus
Veranstaltung anlässlich des Tags der Provenienzforschung 2026
Im Jahr 1933 zeigte der Württembergischer Kunstverein Stuttgart die »Italienische Kunst-Ausstellung in Deutschland 1933« im Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart. Die Stadt Stuttgart erwarb aus dieser Ausstellung zwei Gemälde für ihre Kunstsammlung – darunter das Werk »Dreschen« (1931) von Domenico de Bernardi, das bereits 1932 auf der Biennale di Venezia präsentiert worden war.
Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus geriet die »Italienische Kunst-Ausstellung« weitgehend in Vergessenheit und blieb über Jahrzehnte nahezu unbekannt. Während der Zeit des sogenannten »Dritten Reiches« erwarb Stuttgart weitere italienische Gemälde. Diese Sammlungspolitik stand im Zusammenhang mit der engen politischen und ideologischen Beziehung zwischen den beiden faschistischen Staaten jener Zeit.
Vor zwei Originalwerken führt Dr. Kai Artinger, Provenienzforscher des Kunstmuseums Stuttgart, in dieses bislang kaum bekannte Kapitel der Stuttgarter Kunstgeschichte ein.
Eintritt frei
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