Partizipative Performance mit Ülkü Süngün Takdir. Die Anerkennung

Performance von und mit Ülkü Süngün
Table of contents

Takdir. Die Anerkennung

Die partizipative Performance findet im Rahmen der Ausstellung »Kubus. Sparda-Kunstpreis« (noch bis 8. Januar 2023) statt. Dabei lehrt Künstlerin Ülkü Süngün den Besucher:innen die korrekte Aussprache der Namen der zehn Mordopfer des rechtsextremistischen und terroristischen NSU-Komplexes. Über die chorische, gemeinsame laute Aussprache der Namen wird ein auditives temporäres Denkmal geschaffen für:  Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat  und Michèle Kiesewetter.

Im Anschluss an die Performance spricht Ülkü Süngün unter dem Titel »Transformative Gerechtigkeit und die Rolle der Kunst« mit Gamze Kubaşık und Ayşe Güleç über gegenwärtige zivilgesellschaftliche Erinnerungskulturen an die Opfer rechten Terrors und die Rolle der Kunst in diesem politischen Kontext.

Gamze Kubaşık (Dortmund) ist politische Bildungsreferentin und Aktivistin im Kontext Erinnerungsarbeit. Sie engagieret sich seit Jahren für die Aufklärung des NSU-Komplexes. Ihr Vater Mehmet Kubaşık wurde am 4. April 2006 in Dortmund vom NSU ermordet. Ayşe Güleç (Kassel) arbeitet als Pädagogin, Autorin, Kuratorin, Kunstvermittlerin und forschende Aktivistin an den Schnittstellen von Anti-Rassismus, Kunst, Kunstvermittlung und Migration.

Anmeldung erforderlich: fuehrung [at] kunstmuseum-stuttgart [dot] de oder T: +49 (0)711/216 196 25

Im Eintritt enthalten

A day to remember.