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Frischzelle_17: Anahita Razmi

15. Dezember 2012 - 3. März 2013

Anahita Razmi studierte Kunst und Mediengestaltung in Weimar, New York und Stuttgart. Die Arbeiten der 1981 in Hamburg geborenen Künstlerin sind zwischen Video- und Performancekunst angesiedelt. In zahlreichen Projekten stellt Razmi Verbindungen zwischen dem Herkunftsland ihres Vaters, dem Iran, und ihrer deutschen Heimat her. So initiierte die Künstlerin, die in Stuttgart lebt und arbeitet, unter erschwerten Bedingungen in Teheran die Videoarbeit »Roof Piece Tehran« (2011), ein Remake der berühmten Tanzperformance »Roof Piece« von Trisha Brown auf den Dächern von New York City in den 1970er Jahre. Die notwendige Geheimhaltung des Projekts in einem Land, in dem moderner Tanz verboten ist, wird in Razmis zwölfteiliger Videoinstallation spürbar. Für diese Arbeit erhielt sie 2011 den »The Emdash Award« der Frieze Foundation. Anahita Razmi hat bereits an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, die Präsentation im Rahmen der »Frischzelle«, einer Reihe junger Künstler im Kunstmuseum Stuttgart, ist jedoch ihre erste museale Einzelausstellung.


Möglich wurde das Projekt durch die Förderung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.


 



Im Ausstellungsprogramm des Kunstmuseum Stuttgart darf eine Reihe mit jungen Künstlern nicht fehlen: die »Frischzelle«



 


Katalog
Frischzelle_17: Anahita Razmi
Hrsg. Kunstmuseum Stuttgart
Text: Simone Schimpf
Deutsch/Englisch, 2012
36 Seiten, 15 Abbildungen
21 x 15 cm, 5 €


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Bild: FZ_17_Razmi_Arsenals_web_c1863e.jpg
Anahita Razmi, Videostill aus Arsenals, 2012, © Anahita Razmi